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Bericht des technischen Leiters 2009 Drucken E-Mail
Geschrieben von Guntmar Gunkel   
Samstag, 15 August 2009
Liebe Segelfreunde,

die Segelsaison 2008 ist vorüber und die meisten Boote sind im Winterlager und werden vermutlich für die nächste Saison hergerichtet. Das sind die kleinen Schrammen, welche ausgebessert, und die größeren Maßnahmen, die durchgeführt werden müssen.
In diesem Zuge wird immer wieder überlegt, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um das Boot für die Regatten etwas besser schneller zu bekommen. Der Fahrtensegler wird sich Gedanken über eine noch höhere Sicherheit und Organisation an Bord bei z.B. schlechtem Wetter machen und diese versuchen dann auch in die Tat umzusetzen.

Dinge werden also verbessert und den entsprechenden Bedürfnissen der jeweiligen seglerischen Ausrichtung angepasst. Egal, ob sie nun an einer ausgefeilten Spinnakerkonstruktion oder vielleicht an ein Toplicht am Mast nachdenken, (letzteres wird im übrigen hier im Heft vorgestellt) nach dem Segeln und vor dem Segeln kommt die „Arbeit“.

Es sind aber eben jene Tätigkeiten, die die Hansajolle immer jung erscheinen lassen und die neben dem Segeln hoffentlich auch auch Freude machen. Das Streichen des Unterwasserschiffs z.B. ist nicht immer eine begehrenswerte Aufgabe. Hier sollte man doch mal überlegen, ob man diese Arbeit nicht in der Gruppe erledigen kann. Dann wird die Aufgabe leichter und entspannter.

Vielleicht kann man auch eine Art Winterworkshop durchführen und sich dann zwei bis dreimal treffen um größere Arbeiten gemeinsam zu erörtern und entsprechende Erfahrungen und Gedanken auszutauschen. Hierzu wären zunächst die Revierobleute gefragt, solche Dinge in ihrem Revier anzustoßen und zu koordinieren. Revierübergreifend könnte ich mir eine Koordination durch den technischen Leiter vorstellen.

Ohnehin sollte ja eine kleine technische Datenbank erstellt werden, jedoch mangelt es an Vorschlägen und Anregungen seitens der Segler. Eine weitere Aufgabe ist die Erweiterung unserer Chronik. Hier rufe ich gerade die langjährigen Hansa-Jollen Segler auf, mir doch Informationen und Material zur Verfügung zu stellen, damit die Chronik vervollständigt und fortgeführt werden kann. Auch die Fortführung unseres Bootsregisters ist notwendig. Dieses weist einige Lücken auf, da nicht immer bekannt gegeben wurde, welches Boot an welchen Eigner veräußert wurde.

Auch Nichtmitglieder der Klassenvereinigung sind hiermit aufgefordert, einen Beitrag zu leisten und über entsprechende Verkäufe oder Käufe zu berichten, damit das Register wieder auf den letzten Stand gebracht werden kann. Eine Information als e-mail an meine Adresse reicht völlig dazu aus.

Über geplante Neubauten ist mir in diesem Jahr nicht berichtet worden. Der Bau der Hansajolle 262 auf der Werft Lackschéwitz ist weiter fortgeschritten. Eine weitere Segelnummer (263) wurde für einen Ausbau vergeben. Hier ist bereits ein Rumpf vorhanden und der weitere Ausbau wird ebenfalls durch die Werft Lackschéwitz vorgenommen.

Mein besonderer Dank geht von dieser Stelle aus an Herrn Erwin Schoner aus Duisburg. Er hatte mir dieses Jahr Exemplare der Hansa-Jolle aktuell aus den Jahren 1973 bis 2003, mit Ausnahme der Jahrgänge 1988 bis 1992, zukommen lassen. Somit lassen sich zeitliche Lücken in unserer Chronik schließen.

Wie in jedem Jahr sind wieder einige Anfragen zu technischen Dingen bei mir angekommen. Ich hoffe, ich konnte alle Fragen befriedigend beantworten. Da ich selber auch zum Teil recherchieren muss, sind mitunter doch zeitliche Verzögerungen in der Antwort möglich.

Aufgaben für den technischen Ausschuss sind diese Saison nicht angefallen. Von hier aus meinen Dank an die Ausschussmitglieder Dr. Frank Dinter und Alfred Stöckmann.

Allen Freunden der Hansa-Jolle eine erfolgreiche Saison 2009.

Mit seglerichen Grüßen, Guntmar Gunkel

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