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Grußwort des Präsidenten 2011 Drucken E-Mail
Beigesteuert von Sebastian M. Klein   
Donnerstag, 02 Juni 2011
Liebe Freunde der Hansa-Jolle,

und da schwimmt sie wieder, die von uns so geliebte Hansa-Jolle. Den Winter hat sie überlebt – mal weniger, mal mehr intensiv gepflegt, erhalten, ja sogar manchmal aufwändig restauriert. Sie ist für so einige Liebhaber in die Jahre gekommen, so wie manchmal auch die Eigner.

Unmerklich avanciert sie mehr und mehr zum Klassiker, weil aus Holz geschaffen und von A&R meistenteils gebaut. Auf den Yardstick-Regatten wird sie von Enthusiasten stolz gesegelt und erlangt bewundernswerte Ergebnisse – ist sie doch dank ihrer Vergütung so manch größerem Schiff nach Zeitverrechnung einfach davon gesegelt.

Ja und einmal im Jahr treffen sich zum Deutschlandpokal doch erfreulich viele Überzeugte und halten die Fahne hoch für diese wichtige Bestenermittlung unter den Hansa-Jollen Seglern. Denjenigen, die diese Reisen mit ihren hölzernen betagten Schönheiten und auch den gelungenen jüngeren Exemplaren mit GFK-Rümpfen und Holzaufbauten auf sich nehmen, sei herzlicher Dank ausgesprochen. Ohne dieses Engagement würde man schwer noch von einer Nationalen Klasse sprechen können. Das Reglement sieht ein paar Regatten im Jahresverlauf vor, die mit mindestens 10 Booten stattgefunden haben sollen, um den Deutschlandpokal auf eine berechtigte Grundlage stellen zu können. Die wenigen noch ausgelobten Regatten müssen besucht werden, liebe Freunde unserer Hansa-Jolle!

Der Generationswechsel in der Eignerschaft geht ganz langsam vonstatten; aber es ist auch zu beobachten, dass dadurch eine Zersiedelung der einstigen starken Flotten vorangetrieben wird. Da ist es nur zu begrüßen, dass eine Segelschule am Bodensee sich die Hansa-Jolle als Schulungssegelboot ausgeguckt hat. So erfahren/ersegeln sich vielleicht mehr Menschen die Vorliebe zu diesem Daysailer, der schon 1947 entworfen wurde und heute eigentlich voll in das Bild des genussorientierten Freizeitseglers der jetzigen Zeit passt: Eleganz, schöne Linien, sichere Segeleigenschaften mit sportlichen Ambitionen, leichte Transportabilität, und geringer Platzbedarf. Manchmal reicht eine große Garage.

Zeigen wir uns – auf Reisen und Regatten!! Ich kenne keine Hansa-Jolle mit dem Namen „Dornröschen" – alle sind wachgeküsst – lasst sie segeln, die kleine Prinzessin!!

Auf auf in eine schöne Saison 2011.

Mast- und Schotbruch, Ihr und Euer

Sebastian M. Klein


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