alle meine guten Vorsätze für das Jahr 2010 habe ich leider nicht umsetzen können. Ich konnte weder mehr für die Klassenvereinigung tun, noch habe ich es geschafft mit meinem Schiffchen an Regatten teilzunehmen und auch meine geplante Tour auf schottischen Gewässern musste ich verschieben.
Wie es in den kommenden Jahren sein wird, kann ich abschließend nicht beurteilen. Ich möchte aber nichts mehr versprechen. Außerdem bin ich in einem Alter, wo ein Generationswechsel angebracht ist.
Ich habe deshalb den Entschluss gefasst, mein Amt als Geschäftsführer mit der Jahreshauptversammlung 2011 niederzulegen, um einem anderen Hansa-Jollen-Segler die Chance zu geben die Aufgabe mit frischem Elan zu übernehmen.
Der Hansa-Jollen-Klassenvereinigung bleibe ich natürlich weiterhin verbunden. Struppi und ich möchten noch ein paar Abenteuer erleben.
Von 2003 bis 2011, also über 8 Jahre habe ich die Aufgabe des Geschäftsführers und teilweise die des Schriftführers wahrgenommen. Es war eine spannende Zeit, die ich nicht missen möchte. Ich hatte das Gefühl etwas mitgestalten zu können. Neue Ideen auszuprobieren und Veränderungen herbeizuführen.
Nicht alle Ideen konnten umgesetzt werden und nicht alle Maßnahmen brachten den erhofften Erfolg. Aber es hat sich etwas bewegt.
Es ist nicht ganz einfach dem Gedanken der Klassenvereinigung gerecht zu werden und außerdem den vielschichtigen Interessen der Hansa-Jollen-Segler nachzukommen. Nur wenige können sich für die Regattasegelei begeistern und noch weniger für die Fahrtensegelei. Die meisten wollen einfach nur mit einem schönen Schiffchen segeln.
Meinem Nachfolger wünsche ich für diese interessante Aufgabe die gleich spannende Zeit wie ich sie erlebt habe. Bei meinen Vorstandskollegen möchte ich mich für die gute und engagierte Zusammenarbeit herzlich bedanken und wünsche ihnen für die Zukunft eine erfolgreiches Schaffen im Sinne der Klassenvereinigung und der Mitglieder.
Allen Hansa-Jollen-Seglern wünsche ich weiterhin eine erlebnisreiche und schöne Zeit mit ihren Schiffen und stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.
Peter Bongardt